Health-App als Beweismittel bei einer Straftat

| Januar 11, 2018 | 0 Comments

Staatsanwälte in Deutschland verwenden Daten aus Apples Health App in einer Vergewaltigung und Mord Untersuchung.

Der afghanische Flüchtling Hussein K., der angeblich eine 19-jährige Studentin vergewaltigt und ermordet und ihre Leiche in einem Fluss entsorgt hat, steht seit September in Frieburg vor Gericht.

Er weigerte sich, Ermittlern seinen iPhone-Passcode zu geben, also beauftragte sie eine Münchner Firma, Zugang zu seinem Telefon zu bekommen. Der Bericht erwähnt nicht das iPhone-Modell, das er verwendete, oder den Namen des Unternehmens, das Behörden geholfen hat, das Telefon zu knacken.

Die Ermittler konnten anhand von Daten, die in der Health-App auf dem Gerät des Beklagten gespeichert waren, seinen Aufenthaltsort und seinen aktuellen Stand herausfinden.

Hier ein Auszug aus dem Bericht:

Die App zeichnet auf, wie viele Schritte er gemacht hat und welche Art von Aktivität er an diesem Tag durchführte. Die App verzeichnete einen Teil seiner Tätigkeit als “Treppen steigen”, die die Behörden mit der Zeit korrelieren konnten, in der er sein Opfer den Flussdamm hinuntergeschleift hätte, und dann wieder hochkletterte.

Die Freiburger Polizei schickte einen Ermittler an die Szene, um seine Bewegungen zu wiederholen, und tatsächlich korrelierte seine Gesundheits-App-Aktivität mit dem, was auf dem Telefon des Angeklagten aufgezeichnet wurde.

 

 

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